Click Here for a Printable Version

Die Gute Nachricht:

Back

Keine Verdammnis

So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind. Römer 8:1

Peter Jeffery, Pastor

Bethlehem Evangelical Church

Port Talbot, Wales

Die englische Original Ausgabe erschien unter dem Titel:

good news NO CONDEMNATION. Calvary Press, N.Y.

Deutsche Übersetzung:

Roland Bloch

Merrick, New York USA

GUTE BOTSCHAFT: Keine Verdammnis

,,So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.” Römer 8:1

Das Wort Evangelium bedeutet gute Botschaft. Somit ist das christliche Evangelium die gute Botschaft über Christus und was er für seine Leute getan hat. Man kann Christus und die gute Botschaft nicht voneinander trennen. Das Evangeliumist nichtdie gute Botschaft über Politik oder Kultur oder irgend eine Art Befreiung. Es ist die gute Botschaft über Christus und was er für uns getan hat. Es gibt viele Angelegenheiten wo etwas als gute Botschaft angekündigt wird, aber wenn man es sich richtig anhört, ist es eine Enttäuschung. Es sind keine schlechten Nachrichten,jedoch ist es auch nichts besonderes. Die Sache die als gute Nachricht oder Botschaft genannt wird, ist ein bisschen wie eine Enttäuschung. Als Beispiel sei, wenn die Regierung bekannt macht, dass die Altersversicherung höhere Prämien ausbezahlt, was in USA schon öfters geschehen ist, da ist man glücklich und man denkt dass dasgute Nachrichten sind. Dann aber kommt die Schlagzeile mit dem Vermerk dass man es nicht sofort erhält, sondern erst nach einigen Monaten und selbst dann werden es etwa nur $ 10 sein. Somit ist das, was man für eine gute Botschaft gehalten hat,. in Wirklichkeit etwas dass man auch hätte lassen können. Was immer es auch ist, es macht keinen grossen Unterschied im Leben. Traurig ist jedoch, dass die christliche gute Botschaft für manche Leute auch soist. Sie hören diese grossartige gute Botschaft, aber beim Zuhören ist es für sie eine Enttäuschung. Sie denken dass es für sie in ihrem Leben keinen Unterschied ausmacht. Es bringt Nichts denken sie. Ich frage mich, sind Sie auch so? Sehen Sie das Evangelium wirklich als gute Botschaft? Hören Sie auf die gute Botschaft des Evangeliums: ,,So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind” Römer 8,1. Das ist im Grunde die gute Botschaft des Evangeliums. Kann es da noch etwas besseres geben?

VERURTEILT

Die Antwort hängt natürlich davon ab, wie Sie sich selbst sehen. Es hängt davon ab, wie Sie Ihren Zustand vor Gott sehen und ob Sie denken dass Sie diese besondere gute Botschaft brauchen. Angenommen Sie würden morgen früh in der Zeitung lesen, dass ein medizinisches Mittel gegen eine lebensgefährliche Krankheit, welche die ganze Menschheitverseucht, gefunden würde, dass wären dann gute Nachrichten. Aber, angenommen, dass Sie oder ein Familienmitglied nicht von dieser fatalen Krankheit befallen sind, dann haben Sie in kurzer Zeit diese gute Botschaft der Medizin vergessen weil es Sie eben nicht betrifft. Aber, wenn Sie oder Ihre Kinder oder Enkel oder Ihre Gattin von dieser Krankheit befallen wären, das wäre schrecklich! Sie anerkennen die gute Botschaft, aber Sie vergessen sie so schnell wie Sie sie gehört haben, weil es Sie eben nicht betrifft. So ist es mit dem Evangelium. Keine Verdammnis ist dann nur eine gute Botschaft wenn wir realisieren, dass wir verdammt sind! Wenn ich nicht denke dass ich verdammt bin, was nützt es dann, mir zu sagen, dass es jetzt keine Verdammnis gibt? Es ist überhaupt keine Botschaft.

Niemand mag es, verdammt zu sein. Wenn Jemand uns verurteilen sollte, wissen wir was daraufhin folgt. Wir sind sehr schnell dabei uns zu verteidigen. Somit sehen die meisten Leute nicht, dass sie verurteilt sind. Sie mögen die Tatsache, dass sie verurteilt sind, nicht anerkennen. Somit ist das Evangelium unanwendbar. Das ist auch der Grund warum die Menschen das Evangelium nicht hören wollen. Deshalb gehen Leute selbst auf Einladung nicht in die Kirche. Sie glauben nicht, dass die Kirche ihnen etwas bietet. Erst dann, wenn sie denken dass sie verdammt sind, ja wirklich verdammt sind, dann ja, aber sonst lässt es die Menschen unberührt wenn man ihnen vom Nicht-verdammt-sein durch Jesus Christus erzähly.

Die erste Reaktion auf all das könnte sein, dass man sich fragt: Wer verurteilt mich? Antwort: Jesus tut es. Die Pfarrer verurteilen nicht, weder die Ältesten, noch die Diakone, noch die Mitglieder einer biblischen Kirche. Wer sind wir schon dass wir Jemanden verurteilen? Wir sind nicht besser als alle anderen. Aber Jesus verurteilt. Er sagt: ,,Wer aber nicht glaubt der ist schon gerichtet” Johannes 3,10. Sie sind vor Gott zur Verdammnis verurteilt weil sie dem Evangelium nicht glauben. Im Brief vom Paulus liest man in Römer 8,2: denn das Gesetz des Geistes, der lebendig macht in Christus Jesus, hat dich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes. Das ist ganz eibfach das Evangelium. Die erste Reaktion des Ungläubigen ist die, dass er all das als Unsinn verwift. Vielleicht empfinden einige von Ihnen das auch so. Ich glaube nicht dass ich je zu einer Kirchengemeinde gepredigt habe, wo Keiner war welcher sagte: ,,Das glaube ich nicht.”

Leute sagen: ,,Du wirst doch nicht erwarten, dass ich das ernst nehmen sollte, denkst Du? wir leben im 20sten Jahrhundert, Mann, und nicht im ersten Jahrhundert. Du wirst doch nicht erwarten dass ich Hölle und Verdammnis ernst nehme?” Ich nehme es ernst und sage Ihnen auch warum. Ganz einfach. Es ist die Wahrheit und ich will Ihnen das ganz vorsichtig zeigen. Die Bibel ist Gottes Wort und lehrt uns in Klarheit über Gott und über uns selbst.

Lasst uns damit anfangen, im Römer Kapitel 8 Vers 1, das Wort ,,nun” zu betrachten. Das ist offensichtlich ein Hinweis zu einem früheren Argument über Verdammnis.Im ersten Kapital hat er mit den Heiden (nicht Juden) verhandelt. Die hatten nie eine direkte Offenbarung vor Gott und hatten die Schrift auch nicht. Nie hatten sie Propheten oder Prediger des Evangeliums. Sie hatten auch nicht die Geschichte wo Gott mit ihnen verhandelte. Was sie aber von Gott hatten genügte.

Im Römer Kapitel 1, Vers

20 und 21 sagt Paulus dass genug Offenbarung in der Schöpfung ist, um zu wissen, was und wer Gott ist, und um damit keine Ausrede zu haben, Gott nicht zu kennen oder an Gott zu glauben, Sie verherrlichten Gott nicht und waren ihm auch nicht dankbar. Sie wurden eitel in ihren Vorstellungen und ihre törichten Herzen wurden finster. Sie hielten sich für weise und wurden Narren und tauschten die Verherrlichung des unverderblichen Gott gegen ein Ebenbild einer verderblichen Sache und fingen an Tiere, Bäume, Ebenbilder, die Sonne und den Mond zu verehren statt Gott. Gott sagt dazu, sie seien ohne Ausrede und die Konzequenz ist, dass Gott sie aufgibt. Mit anderen Worten, sie seien verdammt. Im Kapitel 2 erörtert Paulus dass die Juden im Gegenteil ganz anders sind. Sie waren die Leute mit Privilegium. Sie waren Gottes ausgesuchte Leute und hatten auch das ganze Privilegium Gottes ausgesuchte Leute zu sein. Sie hatten die Schrift, die Propheten und die Geschichte von Gott mit ihnen zu verhandeln. Sie konnten sich an Abraham, Moses und all die Sachen welche Gott für ihre Natiopn getan hat erinnern. Von all den Völkern waren sie mit Privilegium, jedoch war da kein Unterschied zwischen ihnen und den Heiden in ihren Reaktionen zu Gott und soweit waren auch sie von Gott verdammt. Im nächsten Kapitel 3 bringt der Apostel Paulus beide, die Juden und Heiden zusammen Er sagt, die ganze Welt allesamt sind Sünder vor Gott und da ist Keiner, der gutes tut, auch nicht ein Einziger, Das ist ein verblüffender Gedanke! Im Vers 23 sagt er, sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes den sie bei Gott haben sollten. Die ganze Welt ist verdammt. Sie sind verdammt, ich bin verdammt, der Jude, der Heide sind verdammt.

Wir alle sind verdammt und schuldig gegenüber einem heiligen rechtschaffenen und perfektem Gott. Wenn Sie das ablehnen, dann ist das Argument nicht gegen mich, sondern gegen das Neue Testament. Hier ist die Erklärung: Wir sind verdammt, durch das Gesetz der Sünde und des Todes Römer 8,2. Das Gesetz der Sünde und des Todes ist ganz einfach das moralische  Gesetz Gottes, der zehn Gebote.Durch den ganzen Römerbrief spricht Paulus über das Gesetz. Zusammenfassend sagt er dass diese Welt Gottes ist. Er hat diese Welt gemacht und damit auch das Gesetz welches befolgt werden muss. Das physikalische Gesetz, das verordnet, dass die Sonne auf und unter geht, kann nicht vom Menschen geändert werden. Wir können das Wetter nicht ändern, so ist es eben. Es ist das moralische Gesetz Gottes das bestimmt wie die Sachen in dieser Welt ablaufen. Der Himmel ist das Heim Gottes. Er bestimmt das Gesetz für diejenigen welche dorthin gehen. Ist das nicht vernünftig? Sie tun es und ich auch. Wenn Jemand zu uns nach Hause kommt, da gibt es Regeln über den Ablauf in unserem Haus. Diese Regeln mögen von Haus zu Haus varieren, aber es sind Regeln. Nun für uns entstehen Probleme wenn wir über Gottes Gesetze sprechen. Das Gesetz Gottes ist nicht eine willkürliche Sache.Es ist nicht eine Angelegenheit was Sie oder ich tun mögen oder ein Vorurteil über mich oder über Sie. Gottes Gesetz ist ein heiliges Gesetz, ein reines Gesetz und ein gerechtes Gesetz und da wir eben nicht heilig, rein und gerecht sind, übertreten wir dauernd dieses Gesetz. Lasst uns mal Römer 8,3 ansehen: ,,Denn was dem Gesetz unmöglich war, weil es durch das Fleisch geschwächt war....” da spricht Paulus von seinem eigenen (schwachen und sündhaftem) Fleisch. Das Gesetz ist perfekt. Es ist von Gott. Ich bin nicht perfekt. Ich bin von Sünde. Sünde, das Übertreten des Gesetzes, ist unrecht. 1.Johannes 3,4. Mein Körper, mein Fleisch, mein Sinn, mein Appetit, meine Lüste, meine Bestrebungen, all das ist gegenüber dem heiligen Gesetz Gottes feindlich, somit übertrete ich jederzeit das Gesetz. Das Gesetz Gottes zeigt uns wie wir wirklich sind. Paulus sagt im Römer 3,20, durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünden. Es wirkt wie eine Art Vergrösserungs-glas, es enthüllt uns. Das Gesetz ist aber dazwischen hinein gekommen, damit die Sünde mächtiger würde Römer 5,20, Sünde ist reichlich vorhanden weil sie durch das Gesetz vergrössert ist. Ganz klar sieht man was es ist, nämlich ein Verstoss gegen Gott und eine Verletzung Seines heiligen Gesetzes. Das Gesetz, wie Sie ehen, enthüllt unsere Sünde. Warum können wir nicht aufhören, das Gesetz Gottes zu übertreten? Die Antwort dazu ist, dass wir Sünder sind und unser ganzes Sein ist rebellisch gegen das Gesetz.

Schauen Sie sich das moralische Gesetz, die zehn Gebote im zweiten Buch Mose Exodus 20 an. Sie sagen die zehn Gebote gehen mich nichts an. So reagieren wir. Jedoch die zehn Gebote zu übertreten heisst gegen das Gesetz Gottes zu verstossen und das bringt uns zur Verdammnis. Das ist das Problem! Wir können denken wie wir wollen. Wir können die zehn Gebote ignorieren und sagen: ,,ich mag das nicht” Gott sagt dass Ver-dammnis das unvermeidliche Resultat für Gesetzesübertretung ist und in Seiner Schrift sagt Er, dass Verdammnis eine schreckliche Sache ist! Mit Christus’ eigenen Worten sage ich wie schrecklich das ist: ,,Geht weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln!” Matthäus 25,41. Er spricht vom jüngsten Gericht wenn die Menschen in zwei Gruppen eingeteilt werden, entweder Schafe oder Ziegen. Die Botschaft ist schrecklich.

RECHTFERTIGUNG

Was nun zu unserem Text? Unser Text sagt, so gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus sind. Wie ist das möglich? Wenn ich schuldig bin, und ich bin es auch, wie kann ich denn nicht verurteilt sein? Die Antwort finden wir im Römer Kapitel 3 Vers 24 bis zum Kapitel 5. Es ist zusammengefasst in der kolossalen Darlegung der Rechtfertigung durch den Glauben. Und das, wie Sie sehen, ist genau das Gegenteil von Verdammnis. Folgen Sie im Moment dem Gedanken im Römer Brief 3,26..,,Gott kann um nun in dieser Zeit seine Gerechtigkeit zu erweisen, dass er selbst gerecht ist und gerecht macht den, der da ist aus dem Glauben an Jesus.” Da bin ich schuldig, die Verdammnis durch Gott ist gerechtfertigt und was hat Gott damit gemacht? Er brachte Jesus Christus. Mit Jesus änderte sich alles.Das ist das Evangelium über Jesus. Der Apostel Paulus beschreibt die furchtbare Situation der Menschheit, wahrlich ein beängstigendes Bild. Es gibt auf der ganzen Welt kein schrecklicheres Bild als das von der Lehre im neuen Testament über die Menschen in ihrem natürlichen Zustand, die Menschen unter dem Zorn und Gericht eines heiligen Gottes, die Menschheit in ihrer Sünde welche eine Beleidigung gegen Gott ist. Aber mit Jesus kommt Hoffnung. Warum? Weil wir gerechtfertigt sind durch die Erlösung. Er befreit uns vor dieser Sünde. Wie macht er das? Er macht es mit der Ver-söhnung mit uns, durch das Sterben am Kreuz für die Sünden Seiner ausersuchten Gläubigen. Er trug unsere Sünden und unsere Schuld und trug unsere Verdammnis und konfrontierte das alles für uns die da glauben. Er hat das Gericht und den Zorn Gottes für Seine Gläubigen überwunden. Somit ist das Evangelium die gute Botschaft! Ein herrlicher Gott! Wie gütig sind Seine Wege! Er vollbringt alles perfekt und gerecht. Sehen Sie mal diese vorzügliche Logik. Ihre Sünden sollten Sie verdammen; aber Gott sei gelobt denn diese Verdammnis fand am Kreuz statt.

Wenn Sie als echt Gläubiger an Ihn glauben, dann hat der Tod Christi am Kreuz und nur der Tod Christi Ihre Sünden beglichen. Somit ist Gott gerecht mit Seinen eigenen Gesetzen. Sein Gesetz ist vollendet und gleichzeitig ist Er gnädig und liebend und kann Seine Gläubigen rechtfertigen und lieben und entschuldigen und retten und ihnen vergeben. Er kann gerecht der Rechtfertiger sein für den der da glaubt. Sehen Sie im Römer 8,2. Warum ist da keine Verdammnis? Weil das Gesetz des Geisteslebens in Christus Jesus mich frei gemacht hat von dem Gesetz über Sünde und Tod. Paulus zeigt uns zwei Gesetze: Das Gesetz der Sünde und des Todes, das ist das Gericht, und das Gesetz des Geistesleben was in Römer 3,27, als das Gestz des Glaubens genannt wird. Jakobus nennt es das Gesetz der Freiheit. Dieses Gesetz verdammt nicht, es rechtfertigt. Es verkündigt nicht den Tod, nein, es bringt das Leben. Das Gesetz des Geistesleben ist die kraftvolle und wirksame Tätigkeit des heiligen Geistes in dem Leben der Sünder, sie zum Glauben an Christus zu bringen. Es ist nicht die Kraft zur Verdammnis, aber zum Leben. Die Tatsache ist, dass die ganze Welt schuldig ist und deshalb verdammt ist. Nun sagt er aber dass es eine andere Kategorie von Menschen gibt und zwar die, welche in Christus sind. Die sind gerechtfertigt und nicht verdammt. Die Frage ist: Wohin gehören Sie? Es gibt auf der ganzen Welt nur zwei Kategorien von Menschen, entweder schuldig und verdammt oder gerechtfertigt und ohne Verdammnis.

FRIEDE

Zur weiteren Erklärung gehen wir zurück zum Kapitel 5. Paulus sagt uns dass da wir nun gerecht geworden sind durch den Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus. Friede heisst keine Verdammnis, das gilt aber nur für diejenigen welche in Christus sind. Wie ist das möglich? Im sechsten Vers vom Kapitel 5 sagt Paulus als wir kraftlos ohne Stärke, hilflos, nicht im Stande irgend etwas für uns selbst zu tun, gottlos, unwürdig waren - da starb Christus für die Gottlosen. Somit können wir gerecht sein und Friede mit Gott halten. Da gibt es nichts was wir für uns selbst tun können. Das ist fast unglaubhaft, wie er in den Versen 7 und 8 sagt: ,,Nun stirbt kaum jemand um eines Gerechten willen; um des Guten willen wagt er vielleicht sein Leben.

Gott aber erweist seine Liebe gegen uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.” Da wir aber Gott nichts anbieten konnten, ohne Kraft und Seine Feinde waren, da starb Christus für uns Sünder, die Gottlosen. Wir standen im Krieg gegen Gott, aber Christus starb für diejenigen welche Ihn hassten. Unglaublich! Das ist die gute Botschaft! Der Herr Jesus Christus hat uns mit Gott versöhnt. Das ist Friede mit Gott und Seinen Gläubigen. Gottes Gesetz verlangt dass unsere Sünden bestraft werden. Es geschah am Kreuz wo Jesus diese Strafe auf sich genommen hat. Er ist an unserer Stelle für uns gestorben. An unserer Stelle stand er da, verdammt. Wer hat Ihn verdammt? Gott hat das getan, weil Jesus meine Sünden auf sich genommen hat.

Im elften Vers sagt er: ,,Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch Gottes durch unseren Herr Jesus Christus, durch welchen wir jetzt die Versöhnung empfangen haben.” Können Sie sich darüber freuen? Ich kenne nichts Wunderbareres als das. Es gibt keine bessere Botschaft. Kein Wunder freuen wir uns darüber. Wenn Sie sich als christlicher Mensch darüber nicht freuen können, dann stimmt mit Ihnen grundsätzlich etwas nicht. Entweder haben Sie diese Sache nicht verstanden, oder Sie sind kein echt gläubiger Christ. Wenn man nur denkt dass Gott das alles für mich getan hat - meine Sünden und meine Widerspenstigkeit besiegt - und Gott kommt und gibt mir den Sieg, da kann ich nur sagen, ,,Aber in dem allem überwinden wir weit durch den, der uns geliebt hat.” Römer 8,37.

Das ist die Herrlichkeit des Evangeliums!!!

Nun zu Römer 8,1. So gibt es nun keine Verdammnis. Gott sei gelobt für das kleine Wörtchen ,,nun”. Es ist nun (jetzt) keine Verdammnis und nicht in entfernter Zukunft. Es heisst nicht morgen sondern es heisst zu exakt dieser jetzigen Zeit können wir Friede mit Gott haben. Es heisst nicht das, wenn ich besser werde, moralischer werde, oder religiöser werde, denn wir sahen Christus für die Gottlosen sterben. Gedenken Sie auch dass ,,nun” nicht heissen soll dass sich all das in der Zukunft ändern könnte und ich könnte meine Rettung verlieren, denn keine Verdammnis ist nicht etwas das ich verdient habe. Gott hat das vollbracht und ,,nun” heisst für immer. Berufen Sie sich auf Vers 34.

Solange Christus zur Rechten Gottes ist und uns zu allen Zeiten bis zur Ewigkeit vertritt, da kann keine Verdammnis sein in denen welche in Ihm sind. Welch ein Evangelium! Nicht zuletzt Sieg! Da gibt es nichts Grösseres. Es wird nie zur Niederlage. Das Evangelium vom nicht verdammt sein ist der glorreiche Sieg welcher Gott für uns durch den Herrn Jesus Christus vollbracht hat. Er gilt für allezeit und die Ewigkeit.

Warum haben Sie es nicht erhalten? Sie können nicht sagen: ,,Ich bin nicht gut genug dazu” oder ,,Ich bin nicht gescheit genug” oder ,,Ich bin nicht religiös genug”, denn es ist ein Geschenk von Gott! Keiner verdient es! Wenn Sie es nicht haben, dann ist es deshalb, weil Sie es nicht haben wollen. Sie wollen es nicht, weil Sie die Notwendigkeit es zu haben, nicht einsehen. Das ist der einzige Grund.

GLAUBE

Wenn Sie sagen, Sie wollen ein christlicher Mensch sein und Sie gerettet werden wollen, wie erhalten Sie die Rettung? Rechtfertigkeit, das Gegenreil von Verdammnis kommt durch den Glauben. So kommt der Glaube aus der Predigt, das predigen aber durch das Wort Christi Römer 10,17. Es wird heute Abend wohl niemand da sein, der das Evangelium nicht gehört hat. Die Frage ist: Glauben Sie? Glauben Sie was? Glauben Sie dass Sie Sünder sind und verdammt sind? Wenn Sie das nicht glauben, dann ist kein Lichtin Ihnen. Das ,,Licht des glorreichen Evangeliums” bleibt für Sie immer noch versteckt. Sie befinden sich in Dunkelheit. Wenn Sie nicht glauben dass Sie sündig sind, dann glauben Sie auch nicht an die Notwendigkeit eines Retters. Sie sehen die Notwendigkeit, Jesus zu haben, nicht und wollen deshalb weder mit Ihm noch mit Seiner Bibel irgend etwas zu tun haben.

Wenn Sie die Notwendigkeit Jesus zu haben, nicht einsehen, dann sehen Sie die Notwendigkeit der Vergebung der Sünden auch nicht ein. Wenn Sie sich nicht bewusst sind, dass Sie verdammt sind, dann sehen Sie die Notwendigkeit der Gerechtfertigkeit auch nicht ein. Wenn Sie nicht glauben dass Sie ein zur Verdammnis verurteilter Sünder sind, dann sehen Sie die Notwendigkeit dieses Evangelium zu hören auch nicht ein. Wenn Sie aber durch Gottes Gnade einsehen und glauben, dann loben Sie den Herrn; wenn Sie Verstand, ehrlich Verstand haben, dann müssen Sie glauben. Wir sprechen zudem nicht über meine Anforderungen oder Ihre Anforderungen, sondern über Gottes Anforderungen. Christus ist für die gottlosen Sünder gestorben. Ehre sei Gott für eine solche Darlegung. Er ist nicht für gute Menschen gestorben. Nette, respektable Menschen des Mittelstandes sind dennoch Sünder. Sie mögen nicht öffentlich sündigen, sind aber trotzdem Sünder wie alle anderen. Sie sind eben auch gottlos. Christus ist für die gottlosen gestorbrn. ,,Gottlos” ist ein furchtbares Wort. Es bedeuted das Gegenteil von Gott. Gott ist heilig, rein und gerecht. Wir sind es nicht. Aber Er starb für uns. Er wurde für die Gottlosen zur Verdammnis verurteilt. Er nahm unsere Sünden auf sich und trug sie zum Kreuz. Wenn Sie diese Sachen glauben, dann bitten Sie Gott um Gnade. Brauchen Sie Hilfe diese Sachen wahrzunehmen, dann rufen Sie zu Gott, dass Er Ihnen hilft diese Sachen einzusehen. Gott ist barmherzig und somit ist es ganz einfach. Ein Kind kann das tun. Somit können Kinder gerettet werden, weil sie wissen können dass sie diese Rettung brauchen und können Gott um Gnade bitten. Bitten Sie in Reue, im Kummer, für Ihre verlorene Seele. Bitten Sie im Glauben dass Jesus für Ihre Sünden gestorben ist.

Fragen Sie an und erhalten Sie es. Trauern Sie in Wirklichkeit für Ihre Sünden. Danach bitten Sie Gott um Zusage, die Zusage zur Rettung ,,im Namen von Jesus”. Es ist so einfach. Es kommt alles von Herzen. Ein Christ zu werden ist nicht kompliziert. Wenn es so wäre, dann würden die meisten vopn uns keine Christen sein. Es ist alles von Gott und nicht von uns. Sie brauchen kein Examen in Theologie oder Bibelkunde ablegen. Würden Sie nicht imstande sein, in der Bibel das Buch Matthäus zu finden, können Sie trotzdem gerettet werden. Weder durch das Kennen der Bibel noch durch die Anwesenheit in der Kirche können Sie gerettet werden. Wir sind durch den Glauben an den Herrn Jesus Christus gerettet. Wir müssen alles aufgeben und Ihm nachfolgen. Der ewige Segen im Himmel ist bei weitem viel besser als was diese Welt anbieten kann und dazu noch die Ewigkeit im Höllenfeuer. Sie müssen die Kosten sehen und den Teufel wahrnehmen. Der Teufel kommt und will uns von unserem Frieden mit Christus berauben. Er will unsere Aufmerksamkeit von den wichtigen Sachen wegnehmen. Es ist kein Zufall. Er will nicht dass wir, was Gott anbetrifft, uns anhören. Lassen Sie ihn das nicht tun. Bitten Sie Ihn um in Christus zu bleiben. Für die, die in Christus sind gibt es nun keine Verdammnis mehr.

Wo sind Sie? Sind Sie verdammt oder sind Sie gerechtfertigt? Sollten Sie im Moment sterben, wo würden Sie die Ewigkeit verbringen? Haben Sie die Sicherstellung Ihrer Rettung? Denken Sie an diese zwei Worte ,,gerechtfertigt” und ,,verdammt.”

Können Sie sagen Sie hätten Gott um Vergebung gefragt? Sie müssen schliesslich zu Gott kommen und sagen: ,,Gott vergib mir meine Sünden”. Keine Verdammnis, wahrlich ein schöner Gedanke!

Gebet: Himmlischer Vater, wir danken Dir für die Hoffnung und Herrlichkeit des Evangeliums. Wir loben Dich für das Werk der Rettung Deines Sohnes am Kreuz. Wir wissen dass wir das nicht verdienen. Wir wissen, was für gottlose Sünder wir sind. Wir danken Dir dass Jesus für die gottlosen gestorben ist und dass Er das alles für uns getan hat. Er nimmt uns wie wir sind. Wegen Ihm erhalten wir Vergebung. Er hat alles getan. Er hat alles bezahlt! Bitte öffne unsere Augen und Ohren dass wir dieses Wunder sehen mögen und uns dieser Herrlichkeit erfreuen können und auch der Erfahrung dessen, damit auch wir weggehen können ohne Verdammnis in Christus Jesus.

Amen.

Wenn der Herr Jesus Ihr Herz angesprochen hat, beim lesen dieser Predigt, da möchten wir Ihnen gerne helfen unseren Herrn bekannt zu machen der Sie vor der Verdammnis retten kann. Bitte schreiben Sie uns... Wir hoffen bald von Ihnen zu hören.

The Christian Herald

100 Lake End Road

Merrick, New York 11566

U.S.A.